So wird Lernen lebendig: Begegnungsraum BNE bringt Praxis und Wissenschaft zusammen
Am Dienstag (27. Januar) luden die Leuphana Universität Lüneburg, der Landkreis Lüneburg und das Regionale Landesamt für Schule und Bildung (RLSB) ins Zentralgebäude der Leuphana ein. Hier fand der „Begegnungsraum BNE“ statt und schlug die Brücke von der wissenschaftlichen Theorie zur schulischen Praxis.
Kernstück des Begegnungsraumes war die „Galerie der Möglichkeiten“. In dieser Ausstellung zeigten die Studierenden der Leuphana viele spannende Ideen für den Unterricht. Darunter zahlreiche Unterrichtseinheiten, die sich mit naturwissenschaftlichen Themen wie unserer Gesundheit oder unserer Umwelt, Kommunikationswissenschaften, Digitalen Medien, Nachhaltigkeitswissenschaften und vielem mehr beschäftigten. Lehrkräfte und weitere Interessierte konnten hier entdecken, ausprobieren und mit den Studierenden über ihre Ideen ins Gespräch kommen. Einige Verabredungen zur Ausleihe und Erprobung der Materialien in der Schulpraxis kamen auch zustande.
Eine dieser Ideen nutzt kleine Roboter, die selbstständig auf Linien entlangfahren und einfache Befehle bearbeiten können. Gedacht ist die Unterrichtsidee für Grundschulkinder der Klassen 3 und 4, die nicht nur erste Grundlagen des Programmierens lernen, sondern auch das Lesen von Stadtplänen üben und ihre Umgebung kennenlernen können. Entworfen wurde diese Unterrichtseinheit von den Studierenden Jonathan, Anne-Sophie und Sophia aus dem Seminar „Digitale Medien im Sachunterricht“ der Leuphana.
Eine ganz andere Idee, ebenfalls für den Sachunterricht in der Grundschule, präsentierten die Leuphana-Studentinnen Aenne und Johanna: Wintertraditionen aus aller Welt. Für diese Unterrichtseinheit haben sie ein kleines Aufgabenheft und Briefe aus aller Welt vorbereitet. Mit ihnen lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Winterfeste und -Traditionen kennen, ob aus Dänemark, Indien oder Mexiko.
„Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ ist ein vielfältiges Thema, das kreativ, praxisnah und niedrigschwellig in den Unterricht integriert werden kann. Das machten auch die Vizepräsidentin der Leuphana Universität, Simone Abels, sowie Prof. Dr. Daniel Fischer, Professur für BNE und Sachunterricht und Freia Srugis, Fachdienstleitung für Bildung und Kultur beim Landkreis Lüneburg, in ihren Eröffnungsworten klar. Der Begegnungsraum BNE leistet einen Beitrag dazu, BNE aus den Universitäten in die Schulen zu bringen und die Theorie mit Praxiswissen zu bereichern: sowohl die Studierenden als auch die Gäste waren begeistert von dem Austausch. Eine weitere Auflage des Veranstaltungsformates ist für Janaur 2027 bereits in Planung.
Hintergrund
Der Landkreis Lüneburg ist seit 2025 BNE-Kommune. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) befähigt Kinder, Jugendliche und Erwachsene dazu, verantwortungsbewusst für aktuelle und zukünftige Generationen zu handeln: zum Schutz der Umwelt, für eine bestandsfähige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft.
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