Bis zu 16 neue Räume für den Unterricht: Hochbauausschuss stimmt für Sanierung und Aufstockung am Schulzentrum Bleckede
Der kreiseigene Ausschuss für Hochbau hat am Dienstag (25. August) zugestimmt, das Gebäude 3 des Schulzentrums Bleckede zu sanieren und durch eine Geschossaufstockung zu erweitern. Das Gebäude soll dafür entkernt und ein zweites Obergeschoss auf die beiden bestehenden Stockwerke aufgesetzt werden. „Die Schülerinnen und Schüler in Bleckede brauchen ausreichend moderne, große Klassen“, erklärt Fachbereichsleiterin Franziska Welz, „durch die Sanierung und Aufstockung schaffen wir eine dauerhafte Lösung und stärken vor allem den Bereich Technik mit neuen Werk- und Textilräumen.“
Aktuell besteht ein erheblicher Raummangel am Schulzentrum Bleckede: Vier Klassen werden in einem Containergebäude auf dem Schulhof unterrichtet. Außerdem sind vier Klassen des Gymnasiums an die benachbarte Kurt-Löwenstein-Schule ausgelagert. Die prognostizierten Schülerzahlen für die kommenden Jahre sind stabil, deswegen ist es sinnvoll, diesen Raummangel dauerhaft zu beheben.
Die vorhandenen Unterrichtsräume entsprechen in ihrer Größe, dem Zuschnitt und in den akustischen Eigenschaften nicht den aktuellen Anforderungen an einen modernen Unterricht. Die Barrierefreiheit und Zugänglichkeit sollen entsprechend den Empfehlungen zur Inklusion hergestellt werden. Das Gebäude, 1977 errichtet, hat 2007 eine Fassadensanierung erhalten. Die energetisch und baulich gute Gebäudehülle soll erhalten bleiben, die Räume im Inneren aber neu zugeschnitten und eingerichtet werden. Durch die Maßnahme ist es auch möglich, den baulichen Brandschutz in einigen Bereichen zu optimieren.
Durch die Aufstockung würden nach ersten Konzepten sieben neue allgemeine Unterrichtsräume mit einer Größe von 60 bis 72 m² und neun Gruppenräume mit einer Größe von 30 bis 50 m² neu entstehen. Auf das neue Dach kann eine Photovoltaikanlage aufgesetzt werden, die im Verbund mit der schon vorhandenen Anlage auf dem Gymnasium einen großen Teil des Eigenbedarfs des Schulzentrums decken wird. Geheizt wird das Gebäude weiterhin über die zentrale Holzhackschnitzelheizung des Schulzentrums, die dafür ausreichend ausgelegt ist.
Die Gesamtkosten für die Baumaßnahmen werden auf 14,88 Millionen Euro geschätzt. 500.000 Euro davon sind Planungskosten, die noch vom aktuellen Kreistag beschlossen werden können. Über die restlichen Mittel und damit auch die endgültige Umsetzung muss der Kreistag, der am 13. September 2026 gewählt wird, noch entscheiden.
Als Schulträger ist der Landkreis Lüneburg für die bauliche und technische Ausstattung der weiterführenden Schulen im Kreisgebiet, das Schulzentrum Oedeme und die Berufsbildenden Schulen (um die sonstigen Schulen im Stadtgebiet kümmert sich die Hansestadt Lüneburg) zuständig.
Alle Informationen auf einen Blick
Wir helfen Ihnen weiter!
Die neuesten Pressemitteilungen
Melden Sie sich zu unserem Newsletter an
Allgemeine Kontaktmöglichkeiten
Persönlich
Infothek
Am Grallwall 4, Gebäude 4
(gegenüber Parkpalette Am Rathaus)
21335 Lüneburg
Mo-Do
Fr
07:30 Uhr bis 16:30 Uhr
07:30 Uhr bis 12:30 Uhr

